Villacher Alpenarena bekam auch das Landesleistungszentrum Speedskating

Im Rahmen der Eröffnung des Landesleistungszentrums Speedskating Kärnten in der Villacher Alpenarena sorgte die Inline Speedskating Weltmeisterin über 500 m, die Neo-Ferlacherin Vanessa Herzog, im Zweikampf mit dem Mountainbike Orientierungssportler Kevin Haselsberger, für ein hautnah spannendes Duell. Sieger? Beide, weil unentschieden!

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Der Kärntner Rollsport- und Inline-Skate Verband, heuer gegründet, rollt im neuen LLZ ab sofort unter der Regie des sportlichen Leiters Mag. Tom Herzog, selbst diplomierter Trainer und Ehemann von Vanessa Herzog. Trainiert wird mit dem Ziel „Mission Gold“. Für die sportmedizinische und sportwissenschaftliche Betreuung ist das Olympiazentrum Kärnten verantwortlich. Parallel dazu verläuft die Ausbildung und Förderung von Nachwuchsathleten. Tom Herzog will für beide Sportarten, Eisschnelllauf und Inline-Speedskating, bei Jugendlichen, Eltern, auch in Schulen, die nötige Aufmerksamkeit wecken und alle Rahmenbedingungen schaffen, damit auch regelmäßige Trainings mit geprüften Trainern möglich werden. Dazu werden eine Eisbahn und eine Inline Bahn errichtet. Tom Herzogs nächste Schritte: „Wir werden die Arbeit im Landesleistungszentrum kontinuierlich aufbauen. Im Herbst gehen wir in die Schulen und wollen mit Tests das Talent der Kinder anhand einer standardisierten Runde, die 130m lang ist, herausfinden.“ Schon am 28. Juli werden die österreichischen Meisterschaften in der Villacher Alpenarena ab 11 Uhr ausgetragen! Durchführender Verein ist der ESC Otrouza, dem Heimatdorf der Herzogs.

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Vanessa Herzog (vorne) ist Botschafterin und Vorbild für den Speedskating-Nachwuchs

Eisschnelllauf und Inline-Speedskating sorgen jetzt im neuen LLZ für eine interessante Symbiose. Dass eine Winter- und Sommersportart eng zusammen hängen können, dafür ist Vanessa Herzog, in beiden Disziplinen auch Europameisterin, der beste Beweis, somit die ideale Botschafterin. Im Sommer zu rollen ist für alle Eisschnellläufer längst zu einem Muss geworden. Schon 2024 könnte Inlineskaten in Paris olympisch sein. Bei den Jugendspielen in Buenos Aires ist das schon im Herbst Realität.

Für WM Gold und Bronze wurde Herzog vom Sportreferenten LH Dr. Peter Kaiser noch vor Ort geehrt: „Wir sind überglücklich, dass die erste Inlineskating-Weltmeisterin Österreichs aus Kärnten kommt. Trotz beschränkter finanzieller Mittel, aber dank engagierter Menschen in unserem Land, ist es möglich, im Sport vieles weiterzubringen.“ Und Landessportdirektor Mag. Arno Arthofer ergänzt: „Es gibt wenige Leistungszentren, in denen Profisportler all das Know-how an Nachwuchssportler weitergeben. Hier ist das der Fall. Der Speedskating-Nachwuchs wird von Vanessa Herzog profitieren.“

IMG 3392 800Fotos: Wolfgang Jannach – v.l.: VAA-Obmann Andreas Sucher, Eisschnelllauf-Präsident Otmar Braunecker, LH Dr. Peter Kaiser, Vanessa Herzog,
Kevin Haselsberger (Olympiazentrum Kärnten), LLZ-Leiter Mag. Thomas Herzog, Sportdirektor Mag. Arno Arthofer

Vanessa Herzogs Erfolgskala:
• Weltmeisterin im Inline-Speedskating über 500m
• Europameisterin im Eisschnelllauf 2018 über 500m
• Gesamtweltcupsiegerin 2017/18 über 500m
• 4. Platz Olympischen Winterspielen in Pyeongchang 2018 über 500m
• 5. Platz Olympischen Winterspielen in Pyeongchang 2018 über 1.000m
• 2 Siege und 6 Podestplätze im Weltcup 2017/18
• Österreichische Rekorde über 500, 1.000 und 1.500m (allgemeine Klasse;
• 5-fache Weltmeisterin und Weltrekordhalterin bei den Junioren
• 8-fache Europameisterin im Inlineskaten

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